Mehrheitlich wählten die Vertreter der Dekanatskirchengemeinden zwischen Breuberg und Neckarsteinach Pfarrer Alexander Muth (Hirschhorn/Rothenberg) als Mitglied in den neunköpfigen Dekanatssynodalvorstand. Muth setzte sich bei der Wahl gegen seinen Kollegen Philipp Raekow (Erbach) durch. Er folgt Pfarrerin Kerstin Peiper (Steinbach) nach, die ihr Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.
Einstimmig sprachen sich die Mitglieder der einem regionalen Kirchenparlament vergleichbaren Dekanatssynode für den weiteren Fortbestand der Evangelischen Grundschule in Weiten-Gesäß aus – diese ist demnächst Thema bei der Landessynode.
Matthias Kessler, derzeit noch Leiter der sich zum Jahresende auflösenden Evangelischen Regionalverwaltung Starkenburg-Ost, stellte die geplante Neuordnung der kirchlichen Verwaltungsstrukturen vor und verabschiedete sich zugleich.
Präses Egon Scheuermann informierte die Synodalen in seinem Bericht darüber, dass die Dekanepfarrstelle umgehend neu ausgeschrieben wird. Der Präses hofft auf eine baldige Neu-Besetzung in der Nachfolge Carsten Steins ab April 2027.
Die drei Nachbarschaftsräume Odenwald-Nord, Erbach-Michelstadt und Südlicher Odenwald sind mit den vorbereitenden Arbeiten zur Bildung der drei Gesamtkirchengemeinden, als welche sie zum neuen Jahr an den Start gehen werden, weitgehend fertig.
Von den Themen der Landessynode berichtete Pfarrerin Kerstin Peiper, darunter die Überlegungen zur künftigen Struktur der Kirchenleitung.
Im Gottesdienst zum Abschluss der Synode in der Martinskirche führten Dekan Carsten Stein und Präses Egon Scheuermann Pfarrerin Birte Kimmel offiziell in ihr neues Amt auf einer „Springerstelle“ ein. Außerdem stellte sich hier Daniel Serra da Silva in einem Gespräch mit Dekan Stein als neuer Stellvertretender Leiter der Regionalen Diakonie Südhessen vor.
Bernhard Bergmann