Evangelisches Dekanat Odenwald

Nachruf

Trauer um Wolfgang Fröhlich

Bad König. Wolfgang Fröhlich ist gestorben. Der vielseitig engagierte Bad Königer wurde 77 Jahre alt. Wolfgang Fröhlichs Wort hatte Gewicht. Dazu musste seine Stimme nicht laut werden. Vielmehr lagen in der Ruhe und Besonnenheit, mit der er sprach, zugleich der Nachdruck und die Bedeutung dessen, was er zu sagen hatte.

Hauptberuflich hatte Fröhlich bei der Zeller Firma Maul seinen Platz gefunden, hier wirkte er seit 1970 jahrzehntelang, seit 1995 als Kaufmännischer Leiter. In der Kirche engagierte er sich vielfältig: von 1970 bis 2000 und wieder seit 2021 bis zuletzt im Kirchenvorstand seiner Heimatgemeinde in Bad König, zeitweise als Stellvertretender Vorsitzender. Zunächst als Lektor und später als Prädikant gestaltete er Gottesdienste. Aber auch die Dekanatssynode profitierte von seiner Kompetenz und vor allem seinem klar und authentisch bezeugten Glauben. "Sein großes Engagement war durch seinen persönlichen Glauben an den lebendigen Gott geprägt", schreibt der Bad Königer Pfarrer Martin Hecker in einem Nachruf.
Wolfgang Fröhlich arbeitete im Dekanatssynodalvorstand mit, ebenso in der Evangelischen Jugendarbeit - hier auch zwei Jahre lang als Vertretung für die vakante Dekanatsjugendstelle. Auch in der regionalen kirchlichen Verwaltung übernahm er Verantwortung.

Darüber hinaus war dem Sport und hier besonders dem Handball Wolfgang Fröhlichs Begeisterung gewidmet: So war er - unter anderem - Erster Vorsitzender der TSG Bad König und seit 1968 über viele Jahre Schiedsrichter im Hessischen Handballverband, in dessen Präsidium er später ebenfalls Mitglied war. Beim Bundesverband für diese Sportart gehörte Fröhlich dem Ethik-Ausschuss an. Er hinterlässt seine Familie, allen voran Ehefrau Christa.

 

Bernhard Bergmann
21.2.2026


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