Evangelisches Dekanat Odenwald

Rimhorn und Lützel-Wiebelsbach

Lützelbach: Gottesdienste ja, aber zu Hause

Rimhorn/Lützel-Wiebelsbach. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Landesregierungen zur Eindämmung des sich aktuell stark verschlechternden Infektionsgeschehens für den Monat November einen "Teil-Lockdown" ausgerufen. Damit verbunden sind weitreichende Versammlungsverbote und der deutliche Appell, Kontakte so gut es geht einzuschränken.
Grundsätzlich gilt: Kirchen sind nicht geschlossen und Gottesdienste können weiterhin - unter Einhaltung der bekannten Bedingungen - stattfinden. "Auch bei uns in Rimhorn und Lützel-Wiebelsbach wird es im November regelmäßig Gottesdienste geben. Allerdings nicht für eine physisch anwesende Gottesdienstgemeinde, sondern ausschließlich online", schreibt Pfarrer Carsten Stein (Rimhorn/Lützel-Wiebelsbach) in einer Pressemitteilung.

Drei Gründe gebe es für diese Entscheidung, erläutert der Pfarrer:
"Zum einen sind unsere beiden Kirchen zu klein, um all den Menschen Platz geben zu können, die normalerweise zu den besonderen Gedenktagen im November kommen."
Zweitens wolle man Menschen nicht in einen Gewissenskonflikt bringen, wenn sie gezielt zu Veranstaltungen eingeladen werden (wie am Volkstrauertag oder Ewigkeitssonntag), obwohl sie andererseits angehalten werden, zuhause zu bleiben.
Und nicht zuletzt wollen die Lützelbacher damit ein Zeichen der Solidarität setzen mit denen, die trotz funktionierender Hygieneregeln keine Gäste empfangen dürfen: Gaststätten, Museen, Konzerthallen...

Pfarrer Carsten Stein wird mit seinem auch in dieser Hinsicht schon erprobten Team (Janina Schneider, Gesang, und Manuel Kelber-Bender am Klavier) und anderen Mitwirkenden für jeden Sonntag einen Gottesdienst vorbereiten, der dann im Internet bei YouTube (dort unter "Carsten Stein" zu suchen) oder über die Homepage www.luetzelbach-evangelisch.de zu finden sein wird.
"Wir laden Sie herzlich ein, die Gottesdienste zuhause mit- und nachzufeiern. Und toll wäre es, wenn Sie sich als Familie vielleicht zum gemeinsamen Schauen verabreden oder denen, die sich nicht alltäglich mit dem Internet beschäftigen, den virtuellen "Gottesdienstbesuch" ermöglichen.
Wir hoffen und beten, dass diese herausfordernde Zeit bald ein gutes Ende findet", schreibt Stein abschließend.

 

31.10.2020


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