Evangelisches Dekanat Odenwald

Förderverein Notfallseelsorge

Holger Wießmann hat den Vorsitz übernommen

Erbach. Holger Wießmann (Mümling-Grumbach) ist neuer Vorsitzender des Fördervereins Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis. Seine Stellvertreterin ist Christiane Ruppert (Erbach). Beide wurden jetzt bei der Mitgliederversammlung des Vereins im DRK-Zentrum in Erbach einstimmig gewählt. Wießmann folgt Konrad Bäumle nach, der das Amt (wie berichtet) acht Jahre lang innegehabt hatte und nun ebenso herzlich und mit Dank verabschiedet wurde wie Rupperts Vorgängerin Inge Büchler. Sie hatte das Amt der Stellvertretenden Vorsitzenden seit Gründung des Vereins vor 15 Jahren ausgeübt. Als Rechnerin wurde Elisabeth König (Brombachtal) wiedergewählt.

Für das Team der derzeit 26 aktiven Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger blickte Ulrike Büchner bei der Mitgliederversammlung auf das vergangene, von der Corona-Pandemie geprägte Jahr zurück. Waren Hilfsbedürftige zunächst eine Zeitlang auch telefonisch betreut worden, so erwies sich dies nach Büchners Worten als schwierig. So wurde schon bald der Dienst mit Einsätzen vor Ort wieder aufgenommen, wobei es jedem Teammitglied freigestellt war, in die Einsätze zu gehen. Ausdrücklich dankte sie, die selbst seit zwölf Jahren ehrenamtlich als Notfallseelsorgerin engagiert ist, dem Förderverein für Rückhalt und Unterstützung, gerade auch in den vergangenen Monaten.

Der 2006 ins Leben gerufene Förderverein mit seinen derzeit 60 Mitgliedern bezahlt unter anderem die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Notfallseelsorger, ihre Einsatzkleidung, Melder sowie Supervision und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Bernhard Bergmann
2.7.2021


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