Evangelisches Dekanat Odenwald

Dekanatssynode August 2020

Pfarrer Heiko Ruff-Kapraun leitet die Notfallseelsorge

Beerfelden. Pfarrer Heiko Ruff-Kapraun ist der neue Leiter der Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis. Er folgt in diesem Amt Pfarrerin Annette Herrmann-Winter, die in Florenz eine Auslandspfarrstelle angetreten hat. Ruff-Kapraun, der bereits langjährige Erfahrung in diesem Leitungsamt aus benachbarten Notfallseelsorgesystemen mitbringt, stellte sich bei der jüngsten Tagung der Synode des Evangelischen Dekanats Odenwald vor.
Weitere Personalien gaben Dekan Dr. Karl-Heinz Schell und Präses Egon Scheuermann bekannt, darunter die Nachfolge für die in den Ruhestand gegangene Dekanatsjugendreferentin Sabine Jackwert: Ihre Stelle soll ab September Oliver Guthier von der Bergstraße übernehmen. Bereits Anfang August hat Micha-Steffen Stracke in Nachfolge von Johanna Fröhlich die Pfarrstelle in Vielbrunn angetreten, die er bereits bis zu seinem Wechsel in den Schuldienst vor sechs Jahren innehatte; sie umfasst fortan einen Dreiviertel-Stellenanteil für Vielbrunn und Kimbach sowie ein weiteres Viertel für Aufgaben in Michelstadt.

Auf der Pfarrstelle Erbach-West beginnt nach den derzeitigen Planungen gegen Ende des Jahres Christopher Kloß und folgt damit Andreas Höfeld, der vor kurzem nach Höchst gewechselt war.
Eine halbe Stelle im Bereich Gemeindepädagogik in Oberzent übernimmt Renate Feick zusätzlich zu ihrer halben Stelle in den Kirchengemeinden Neckarsteinach, Hirschhorn und Rothenberg.

Eingehend beschäftigten sich die Vertreter der 24 Dekanatskirchengemeinden zwischen Breuberg und Neckarsteinach unter Vorsitz von Präses Egon Scheuermann abermals mit der Zukunft des Tagungshauses Kloster Höchst. Stellvertretender Dekan Carsten Stein rief Pläne in Erinnerung, dass das Dekanat das Haus in eigener Trägerschaft weiterführen könne, sollte sich die Landeskirche aus dem Betrieb zurückziehen. Diese Idee aber will das Dekanat zumal in der jetzigen besonders auch wirtschaftlich unsicheren Zeit nicht weiterverfolgen. Deutlich sprachen sich die Synodalen indes einmal mehr dafür aus, das Haus "als kirchlichen Ort in der Region zu erhalten. Wir hoffen auf baldige Entscheidung, damit der jahrelange Schwebezustand beendet wird", heißt es in dem gefassten Beschluss.

Weitere Themen der Tagung des regionalen Kirchenparlaments: Stellvertretender Dekan Carsten Stein äußerte sich dankbar für die guten Erfahrungen mit der Gemeindeübergreifenden Trägerschaft der Kindertagesstätten in Zeiten der Corona-Krise. Die Gemeinsamkeit habe sich bestens bewährt, die einzelnen Gemeinden seien bedeutend entlastet worden.
Pfarrer Thomas Reichard (Seckmauern) warb für Mitarbeit beim Abend der Begegnung (12. Mai) beim Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt: Es würden dort zahlreiche Essen benötigt, für welche die Regionen angefragt seien. Gleichwohl sei noch unklar, ob der Kirchentag dann überhaupt wie geplant werde stattfinden können.
Wahlen: Carsten Stein wurde per Abstimmung als Stellvertreter für ein Dekanatsmandat in der Landessynode berufen, Egon Scheuermann als Stellvertreter für ein Mandat bei der Verbandsvertretung der Regionalverwaltung Starkenburg-Ost.
Beide wurden außerdem in den kirchenmusikalischen Ausschuss des Dekanats gewählt.
Matthias Kessler, der Leiter des Evangelischen Regionalverwaltungsverbandes Starkenburg-Ost (Darmstadt), äußerte als Gast der Synode Lob und Dank für die gute Zusammenarbeit, die immer auch von gegenseitigem Verständnis und Rücksicht sowie Hilfsbereitschaft in dieser zumal schwierigen Zeit getragen sei.
Pfarrer Norbert Feick (Neckarsteinach) dankte für die finanzielle Unterstützung und Solidarität, nicht zuletzt durch Kollekten: Nach dem Brand in der Kita Ende 2018 nehme nun das Projekt Neubau Gestalt an. Weiterhin seien die Neckarsteinacher für jede Hilfe dankbar, egal wann diese komme: "Um Gutes zu tun, braucht es keine Zeitfenster", so Pfarrer Feick.

 

Bernhard Bergmann
16.8.2020


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