Evangelisches Dekanat Odenwald

Rosemarie Seitz-Schneider

Zwei Dutzend Jahre Dienst fürs Dekanat

Michelstadt. Zwei Dutzend Jahre Dienst fürs Dekanat - so fasste Dekan Dr. Karl-Heinz Schell die Zeit zusammen, welche Rosemarie Seitz-Schneider als Sekretärin tätig war: für die 25 evangelischen Kirchengemeinden zwischen Wald-Amorbach und Neckarsteinach zunächst im Evangelischen Dekanat Erbach und nach dessen Umbenennung seit 2007 im Dekanat Odenwald. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Michelstädter Stadtkirche, zu dem auch Dekanatskolleginnen und -kollegen, Freunde und Weggefährten gekommen waren, wurde die langjährige Sekretärin nun verabschiedet.

"Sie hat daran mitgearbeitet, dass Menschen die Botschaft von der Liebe Gottes mitbekommen haben", würdigte Dekan Schell. Das häufig gehörte Schlagwort "Effektivität" heiße, in die kirchliche Sprache übersetzt: Frucht bringen. Das tat Rosemarie Seitz-Schneider in ihrer freundlichen, hilfsbereiten und den Menschen zugewandten Art. In vier verschiedenen Büros - in Mümling-Grumbach, Beerfelden und Michelstadt - arbeitete sie seit ihrem Beginn Anfang 1995 und war für die drei Dekane Klaus Schimmel, Stephan Arras und Karl-Heinz Schell tätig. Meist sei es eine Arbeit "backstage" gewesen, also gleichsam hinter den Kulissen, erinnerte Schell, und dankte der scheidenden Sekretärin für die Rückendeckung. Manchmal war auch Krisenmanagement gefragt, es gab Abschiede und Neuanfänge.

Rosemarie Seitz-Schneider blickte selbst auf die vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte zurück: vom Bleistift über Karteikarten und Disketten bis hin zu verschiedenen Computerprogrammen reichte die Entwicklung in der Büroausstattung. Naturgemäß veränderte sich damit auch die Arbeit, wenn auch in geringerem Ausmaß: Am Telefon Anfragen beantworten, Konferenzen organisieren, Räumlichkeiten vorbereiten, Besucher empfangen - das ist über die Jahre geblieben, "und einiges davon wird mir fehlen", so Seitz-Schneider; hierzu zähle auch die Dienstgemeinschaft auf Dekanatsebene. Dass in Zeiten zunehmender Virtualisierung die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht auf der Strecke bleiben möge, wünscht sie sich.

Worauf sie sich freut: nun mehr Zeit für ihre Familie zu haben, den Ehemann, die beiden Söhne mit ihren Familien, zu denen auch zwei Enkelkinder zählen. Zeit zu haben auch für manchen Ausflug, sei es mit dem Rad oder zu Fuß, und sicher auch für manche Reise.

 

Bernhard Bergmann
17.11.2018


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