Evangelisches Dekanat Odenwald

Barbara-Gottesdienst 2018

Mit starkem Glauben gegen die Angst

Höchst. In ihrer Predigt beim Barbara-Gottesdienst zeigte die Vielbrunner Pfarrerin Johanna Fröhlich auf, wie Jesus der Angst der Menschen begegnet ist: Er setzte ihr einen starken Glauben entgegen. Ausgehend von der biblischen Geschichte, wie Jesus seine verängstigten Jünger bei einem Sturm auf dem See Genezareth ermutigte, erinnerte Johanna Fröhlich daran, dass auch die Kirche in vielfachen Sorgen und Ängsten um ihre eigene Zukunft befangen sei. "Ich träume von einer Kirche, die mit Gottes Hilfe ihre Ängste überwindet", so die Pfarrerin.

Der Barbara-Gottesdienst, mit dem alljährlich am 29. April an das Wirken Barbaras von Wertheim erinnert wird, die im sechzehnten Jahrhundert im Breuberger Land die Reformation einführte, fand diesmal in der evangelischen Kirche in Höchst statt. Musikalisch mitgestaltet wurde er von der Dekanatsband und vom Auswahl-Posaunenchor "50+" unter Leitung von Frank Vogel. Die Liturgie hatte Pfarrer Carsten Stein (Rimhorn/Lützel-Wiebelsbach) übernommen.

Wie in den vergangenen Jahren wurde im Anschluss an den Gottesdienst die Vergabe von Geldern für die zehn Mitgliedsgemeinden der Stiftung Höchster Klosterfonds bekanntgegeben; die Gründung dieses Fonds geht ebenfalls auf Barbara von Wertheim zurück. Markus Keller vom Stiftungsvorstand sagte jeder Gemeinde 3000 Euro zu; darüber hinaus bekommen Gemeinden, die Förderanträge für bestimmte Projekte gestellt hatten, weitere Mittel zugewiesen: Mümling-Grumbach für eine Kinderfreizeit und die Gestaltung des Jugendraumes im Gemeindehaus; Seckmauern ebenfalls für die Ausstattung des Jugendraumes; Kirchbrombach und Vielbrunn für Kirchenmusik; Ober-Klingen für Technik in der Kirche; Sandbach für einen Rasenmähertraktor; Neustadt für den Taufbrunnen auf dem Platz vor der Hainstädter Kirche und Höchst für die Renovierung des Kirchendaches.

 

Bernhard Bergmann
1.5.2018


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